ACP-Ansatz

Der ACP-Ansatz basiert auf dem Big5-Modell, dem internationalen State-of-the-Art der wissenschaftlichen Persönlichkeitsforschung und wird seit mehreren Jahrzehnten in der Praxis erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Persönlichkeit wird dabei in die folgenden 5 Bereiche gegliedert (in Klammern jeweils die Original Big5-Bezeichnung):

  • Alpha: aktiver Macher (Extraversion) – ICH
  • Beta: kontaktorientierter Teamer (Verträglichkeit) – WIR
  • Gamma: gründlicher Planer (Gewissenhaftigkeit) – ES
  • Delta: stabiler Optimist (Emotionale Stabilität)
  • Theta: weltoffener Pionier (Offenheit für neue Erfahrungen)

Der ACP-Ansatz gliedert diese 5 Bereiche in 2 Gruppen:

  • Die Kernfaktoren Alpha, Beta und Gamma, die die Struktur einer Persönlichkeit definieren
  • Die Modulierfaktoren Delta und Theta, die die Wirksamkeit und Auswirkungen der Struktur bestimmen

Diese Gruppierung führt zu einer entscheidenden Verbesserung in der Aussagefähigkeit von Kompetenzprofilen. Ein Beispiel: Eine Person, die hohe Alpha-Anteile (sehr aktiver Macher) und niedrige Delta-Anteile (geringe Emotionale Stabilität) hat, wird Projekte nur in einem streßarmen Umfeld mit hoher Dynamik erfolgreich umsetzen können. Unter hoher Streßbelastung können die Alpha-Anteile nicht wirksam werden bzw. im Extremfall sogar zu unkontrollierter Hektik ausarten.

Typische Eigenschaften der 3 Hauptfaktoren